Sonstige
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Warme Basis für eine einzigartige Ausstellung

Der ehemalige Kaispeicher B in Hamburg wird 2008 zu einem einzigartigen maritimen Museum umgebaut. Mit dabei: Cuprotherm Heizungsrohre von Wieland, die den besonderen Anforderungen des aus Gussasphalt gefertigten Bodenbelages im Eingangsbereich ideal entsprechen.

Das International Maritime Museum gehört fraglos zu den Highlights der Hamburger HafenCity. Einmal wegen der spektakulären, neogotischen Backsteinarchitektur des ehemaligen Kaispeichers B aus dem Jahr 1879, in dem das 2008 eröffnete Museum untergebracht ist. Und dann natürlich wegen der weltweit einzigartigen Sammlung maritimer Exponate aus dem Privatbesitz von Professor Peter Tamm: Mehr als 25.000 Schiffsmodelle, davon 900 Großmodelle, 50.000 Konstruktionspläne, rund 1,5 Millionen Fotos und 120.000 Bücher, dazu unzählige Dokumente, Uniformen, nautische Geräte, Handwerksgeräte und vieles mehr lassen auf 11.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche 3.000 Jahre Schifffahrtsgeschichte lebendig werden. Und dies in einem unvergleichlichen Ambiente, das den architektonischen Charakter des Kaispeichers aus dem 19. Jahrhundert mit modernster Technik neu interpretiert.

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In einem ambitionierten Projekt wurde hierzu das denkmalgeschützte Gebäude komplett saniert und umgebaut. Eine von vielen Herausforderungen stellte das Erdgeschoss mit Foyer, Kasse, Garderobe, Museumsshop und Café dar. Der Boden musste vollständig neu eingezogen werden, um anschließend aus technischen wie optischen Gründen einen innovativen Oberbelag aus geschliffenem Gussasphalt zu erhalten. In diesen musste – ebenfalls wegen der Optik – eine Fußbodenheizung integriert werden.

Eine nicht alltägliche Herausforderung, wird doch der Gussasphalt bei Temperaturen von 240 Grad Celsius eingebracht. Rahmenbedingungen, für die sich blanke Kupferrohre wegen ihrer großen Hitzebeständigkeit ideal eignen. Kein Wunder also, dass die Wahl auf Cuprotherm-Rohre von Wieland fiel. Diese wurden in der Abmessung 14 x 0,8 Millimeter auf mehr als 1.000 Quadratmetern Fläche nach genauen Vorgaben verlegt, mit Doppelankern befestigt und an den Verbindungen hartgelötet.

Nach dem Aufbringen von zwei Lagen Gussasphalt, der durch nachträgliches Schleifen einen edlen Terrazzo-Effekt aufweist, ist von den cupotherm-Rohren nichts mehr zu sehen. Wohl aber zu spüren, wenn die fünf mit Fernwärme versorgten Heizkreise dafür sorgen, dass der Eingangsbereich des Museums die Besucher stets mit angenehmen Temperaturen empfängt.