Fußbodenheizung mit Gussasphalt und Kupferrohr
Natürliche Kombination für Flächenheizung

Schnell und belastbar: Gussasphalt und Flächenheizung

Ein Bauvorhaben ist immer ein Wettkampf gegen die Zeit. Baufeuchtigkeit und lange Trocknungszeiten von Estrichen verzögern häufig den Baufortschritt. Dieser Faktor spielt vor allem beim Einbau einer Flächenheizung eine wichtige Rolle. Bei herkömmlichen Nassestrichsystemen kann sich der Bauablauf um Wochen verzögern. Als Lösung für Anforderungen an Zeit und Nutzlast ist Gussasphalt in Verbindung mit blankem Kupferrohr eine echte Alternative.

Gussasphalt, wenn es schnell gehen muss

Eine der größten Hürden beim Bau ist die Trocknungszeit. Bei konventionellen Estrichen auf Zement- oder Calciumsulfatbasis beträgt sie bis zu mehreren Wochen. Im Gegensatz dazu ist eine Bodenfläche, auf der Gussasphalt eingebracht wurde, schon nach wenigen Stunden begehbar. Das liegt an der Zusammensetzung des Baustoffs: Gussasphalt ist ein Gemisch aus verschiedenen Bestandteilen: Splitt, Sand, Füller, z.B. Steinmehl und der wichtigsten Komponente, dem Bindemittel Bitumen. Dieses macht das Material hohlraumarm, erhöht so die innere Reibung, was sich vorteilhaft auf die Standfestigkeit auswirkt. Da keine hydraulischen Bindemittel eingesetzt werden, wird auch keine zusätzliche Feuchtigkeit in den Baukörper eingebracht. Im Gegenteil: Die Einbringtemperatur von rund 230 °C trägt dazu bei, die vorhandene Baufeuchtigkeit auszutreiben. Abschließend ergibt sich ein fester, feuchtigkeitsunempfindlicher Belag. Gussasphalt kann zu jeder Jahreszeit und Temperatur eingebracht werden. Sofort nach dem Abkühlen ist die Konstruktion betriebsbereit, sodass nach dem Einbau und der Funktionsheizung jeglicher Bodenbelag nahezu fugenlos darauf verlegt werden kann.

cuprotherm blank

Natürlich: Gussasphalt und Kupfer

Kupfer eignet sich aufgrund seiner Eigenschaften ideal für den Einsatz in Gussasphalt. Rohre aus dem natürlichen Werkstoff dehnen sich nur geringfügig aus und sind hitzebeständig. In Verbindung mit den Doppelankern aus Metall, die das Rohr auf der Dämmung befestigen, widersteht das System dem heißen Asphalt. Auch über Sauerstoffdiffusion muss man sich keine Gedanken machen, durch ein Kupferrohr dringt kein Sauerstoff ins Heizungswasser.

Da es sich bei Gussasphalt um einen ökologischen Baustoff handelt, kann er in sortenreiner Form bedenkenlos recyclet werden. Das Gleiche gilt für Kupfer, das sogar ohne Qualitätsverlust zu 100 % aufbereitet werden kann.

Produktvideo
cuprotherm-Gussasphalt
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Belastbar: cuprotherm Systemvariante Gussasphaltestrich

Nicht jedes Flächenheizsystem eignet sich für Gussasphalt. Vieles spricht für die Kombination mit Kupferrohren. Mit der cuprotherm Systemvariante Gussasphaltestrich ist eine Einbauhöhe von nur 40 mm inklusive Rohr möglich – ein- oder zweischichtig. Dieser dünne Estrich hält nach DIN 18560 einer Verkehrslast bis 5 kN/m² problemlos stand und bietet zusätzlich einen guten Trittschall. So schnell Gussasphalt und Heizung verlegt sind, die Altersbeständigkeit des Aufbaus ist unbegrenzt: cuprotherm Kupferrohre sind DIN EN geprüft.

Gussasphalt als Baustoff bietet viele gestalterischen Möglichkeiten. Ob beispielsweise mit farblichen Komponenten versehen oder geschliffen als Nutzbelag, als sogenannter bituTerrazzo. Dieser wird grundsätzlich zweischichtig eingebaut, mit einer Dicke von mindestens 50 mm. Mit den abgestimmten Systemkomponenten können auch Sonderkonstruktionen verwirklicht werden. Die sichere und bewährte Verbindungstechnik sorgt für reibungslose Abläufe und weitere Zeiteinsparungen.