Rang-Quartier setzt auf Flächenheizung mit Dünnestrich-Lösung

Flexible CTX-Kupferrohre auf rund 1.300 m²

cuprotherm-ekoBoden prädestiniert für Modernisierung wegen geringer Aufbauhöhe

Das "Rang-Quartier" in Fulda steht beispielhaft für eine gelungene Umnutzung eines industriell geprägten Areals in ein modernes, hochwertiges Büro- und Wohnhaus in bester City-Lage. Typisch für solche Projekte sind die technischen Herausforderungen bei der Integration von modernen Haustechnik-Komponenten in den Baubestand. Im Bereich der Flächenheizung geht es um die oftmals zu großen Aufbauhöhen von Fußbodenheizsystemen. Hier setzte der Generalunternehmer Kropp GmbH & Co. KG zusammen mit dem Heizungsfachbetrieb Brähler + Lau GmbH auf ein modernes System der Wieland-Werke AG. Das innovative System cuprotherm-ekoBoden ist eine Variante der bewährten cuprotherm-Flächenheizung und zeichnet sich durch einen dünnschichtigen Fußbodenaufbau aus. Mit 33 mm Aufbauhöhe Estrich einschließlich Rohr und Noppenplatte ist das System deshalb prädestiniert für Projekte wie das Rang-Quartier, wo es beim Bauen im Bestand nur wenig Spielraum bei der Fußbodenhöhe gibt und jeder Millimeter zählt. "Die Besonderheit daran ist, dass diese geringe Aufbauhöhe mit konventionellem Estrich realisiert werden kann", erklärt der zuständige Wieland-Berater Oliver Hattemer. Auf rund 1.300 m² Nutzfläche versorgt die cuprotherm-Flächenheizung die neuen Bewohner und Büromitarbeiter energieeffizient mit Wärmeenergie.

Die im Rang-Quartier eingesetzte Variante cuprotherm-ekoBoden eignet sich sowohl für Bestandsbauten als auch für Neubauprojekte und kann auf nahezu alle Untergründe aufgebracht werden, auch auf bestehende Estriche. Das System hat einen dünnschichtigen Aufbau von nur 33 mm – einschließlich Rohrleitungen und Estrich – und dabei eine Tragfähigkeit von bis zu 5 kN/m². Es gründet auf einer Wärme- und Trittschalldämmung, auf die eine Noppenplatte aufgesetzt wird. Diese nimmt die ummantelten, flexiblen Kupferrohre der Marke cuprotherm CTX in der Abmessung 14 x 2 mm auf. Auf diesen Ausbau wird, wie auch im Rang-Quartier erfolgt, ein klassischer Estrich ohne besondere Vergütung eingebracht. Beim Projekt in Fulda verlegte das Heizungsbau-Team insgesamt 9.500 m Kupferrohr auf rund 1.300 m².

cuprotherm eko.Boden – der wirtschaftliche Dünnschichtaufbau

"Besonders wirtschaftlich ist die Variante ekoBoden, weil anstelle von kostenintensiven Spachteloder Ausgleichsmassen als Lastverteilschicht konventionelle Zement- und Calciumsulfat-Estriche zur Anwendung kommen", erläutert der Projektverantwortliche der Wieland-Werke AG, Oliver Hattemer. "Bis auf Türdurchgänge kann der Estrich beim ekoBoden zudem fugenfrei verlegt werden, auch über große Flächen hinweg." Die Tragfähigkeit der Konstruktion wird durch die Kombination einer speziell gestalteten Noppenplatte als Basis sowie einer Entkopplungsmatte unter dem Oberbelag gesichert und beträgt bei 33 mm Aufbauhöhe je nach Oberbelag bis zu 5 kN/m². Damit deckt der dünne cuprotherm-ekoBoden weit mehr als die Anforderungen für Wohngebäude ab. Als Rohrmaterial wird das flexible cuprotherm CTX-Rohr in der Abmessung 14 x 2 mm eingesetzt. cuprotherm CTX-Rohre sind nahtlos gezogene Kupferrohre mit reduziertem Gewicht und einer fest haftenden Ummantelung. Sie lassen sich besonders leicht verlegen, mit sehr engen Radien einfach von Hand biegen und bieten zudem alle Vorteile von Kupferrohren. Ein weiterer Vorteil der Systemvariante ekoBoden liegt damit in der schnellen Verlegbarkeit der Rohre. Hinzu kommt eine deutlich verkürzte Trockenzeit des Estrichs aufgrund der geringen Dicke. Das Funktionsheizen kann regulär bereits nach wenigen Tagen beginnen, ein wichtiger Aspekt, um Modernisierungsmaßnahmen wie beim Rang-Quartier möglichst schnell abschließen zu können.

Objekt: Rang-Quartier, Fulda
Bauherr: Rang Quartier Projekt GmbH & Co. KG
Heizungsfachbetrieb: Brähler + Lau GmbH, 36137 Großenlüder
Architekturbüro: Reith Wehner Storch Architekten, 36037 Fulda
Generalunternehmer: Kropp GmbH & Co. KG, 36137 Großenlüder