Heizungsanwendungen

  • Heizöl

    Anlagen für leichtes Heizöl nach TRbF 231/1 und DIN 4755 Teil 1 und 2 dürfen mit Wieland-SANCO- und Wieland-WICU-Rohren ausgeführt werden. Es kommen Rohre in den Festigkeitszuständen R220 (weich) und R250 (halbhart) zum Einsatz, Abmessungen nach DVGW-Arbeitsblatt GW 392. Sie können unter Verwendung von Kapillarlötfittings nach DIN EN 1254 Teil 1 oder Klemmringverschraubungen ohne weiteren Eignungsnachweis verbunden werden. Erdverlegte Heizölleitungen sind im Schutzrohr zu verlegen. Lötverbindungen sind bis DN 25 und PN 10 zugelassen, als Lötverbindung ist nur die Hartlötung zulässig (Lote: AG104, AG106, CP105 und CP203). Schneidringverschraubungen sind über DN 25 nicht zulässig.

    SANCO- und WICU-Rohre sind auch gegenüber Bioheizöl B10 nach DIN V 51603-6 beständig. Aufgrund der unterschiedlichen Lagerstabilität von Bioheizöl im Vergleich zu Heizöl EL sind Anlagen vorzugsweise im Einstrangsystem auszuführen. Bei Umstellung von Heizöl EL auf Bioheizöl B10 sollten Zweistrangsysteme auf Einstrang umgerüstet werden.

  • Warmwasserheizung

    Kupfer ist der ideale Werkstoff für die Heizungsinstallation: extreme Temperaturbeständigkeit, vielfältige und sichere Verbindungsmöglichkeiten, mechanische Stabilität und Druckbeständigkeit sowie eine Vielzahl von Form- und Verbindungsstücken ermöglichen Lösungen für alle Heizungsinstallationen. Neben SANCO- und WICU-Rohren kommen auch hochwärmegedämmte Rohre wie WICU Eco oder flexibel gedämmte Ringrohre wie WICU Flex im Heizungsbereich zum Einsatz. Speziell für die Heizkörperanbindung ist mit dem auf die Belange der Heizung zugeschnittenen cuprotherm-Heizkörperanbindesystem eine optimale Lösung für die schnelle und wirtschaftliche Installation gegeben.

  • Flächenheizung

    Das cuprotherm-Flächenheizsystem ist aus gutem Grund die meistverlegte Flächenheizung Europas mit Kupferrohr. Ein Material mit Tradition, verbunden mit modernster Technik hält selbst den höchsten Anforderungen stand. DIN-geprüfte Heiz- und Kühlleistungen für die gesamte Systempalette mit allen dazugehörigen Komponenten sowie Serviceleistungen, z. B. kostenlose Software, technisch ausgereifte Unterlagen, Beratungen vor Ort und Seminare, um auf dem aktuellen Stand zu bleiben, waren auch Grundlage für die Verleihung des BVF-Siegels.

    Unser Anliegen: die Qualität von Wärme verbessern und dem Entscheider pro Fussbodenheizung und -kühlung eine sichere Basis und Zukunft zu gewähren.